Sorge um Bundeswehrstandort Roth

27. Januar 2011 | Bundeswehr / Verteidigung

Der Nürnberger Bundestagsabgeordnete Martin Burkert will sich für den Erhalt der Kaserne in Roth stark machen. Dafür wird er bald ein persönliche Gespräch mit Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg führen. (MdB Martin Burkert im Gespräch - Bildnachweis DBT/Marco Urban)

Burkerts Meinung nach handelt insbesondere die Staatsregierung in dieser Angelegenheit zu zögerlich. „Die CSU lässt die Zukunft dieses Standorts offen und nährt somit Gerüchte um eine mögliche Schließung bei der anstehenden Umstrukturierung der Bundeswehr“, kritisiert der SPD-Parlamentarier.

Für große Unsicherheit sorgen Burkerts Darstellung nach vor allem die seit einigen Tagen kursierenden „Konkretisierungspläne zur Standortfrage“, die der Verteidigungsminister in dieser Woche erhalten wird. „Denn diese Aussagen sind alles andere als verläßlich“, meinte Martin Burkert. Der Minister habe sich noch nicht geäußert und eine endgültige Entscheidung solle erst bis Mitte des Jahres fallen, erklärte Burkert.

Um nun Spekulationen entgegenzutreten habe er den Verteidigungsminister um einen baldigen Termin gebeten. Dabei will Martin Burkert gemeinsam mit anderen Parlamentariern auch die Zukunft des Standortes Roth diskutieren. „Wir brauchen eine verlässliche Aussage zur Zukunft der Kaserne in der Kreisstadt“, begründete Burkert seine Initiative. „Gerade in Roth ist die Bundeswehr ein nicht zu ersetzender Arbeitgeber und existentieller Wirtschaftsfaktor", sagte Martin Burkert. „Daher werde ich mich ohne wenn und aber für den Erhalt des Standorts einsetzen“, versicherte er.

Seit Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg angekündigt hat, die Armee zu reformieren, um Einsparungen zu ermöglichen, herrscht nach Meinung von Martin Burkert an zahlreichen Standorten große Unsicherheit. „Denn weder von der Bundesregierung, noch von der Staatsregierung gibt es bis jetzt ein vernünftiges Umbauprogramm für die Reform“, kritisierte Burkert. Auch im übrigen gebe es keine Strategie, wie die gefährdete Wirtschaftskraft für die betroffenen Kommunen ersetzt werden könne, stellte der SPD-Politiker fest. Martin Burkert hat daher zeitgleich zu seiner Anfrage an Minister zu Guttenberg den Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer in einem Brief aufgefordert, Strategien vorzulegen, wie den Regionen geholfen werden kann, denen eine Standortschließung droht.

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