Studiengebühren entschlossen bekämpfen – Volksbegehren unterstützen

28. Oktober 2012 | Bildungspolitik

ROTH - Neben einigen lokalpolitischen Themen beschäftigten sich die Jusos im Landkreis Roth auf ihrem letzten Treffen auch mit der Landespolitik. Der Juso-Kreisvorsitzende Maximilian Frisch und der SPD-Landtagskandidat Sven Ehrhardt kritisierten dabei insbesondere Festhalten der Staatsregierung an Studiengebühren. Erst die Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichtshofes habe jüngst Bewegung in die „verfahrene“ politische Diskussion gebracht.

Unzählige Studierende auch aus dem Landkreis müssten pro Semester über 500 Euro Studiengebühren entrichten. Aufgrund eines fehlenden Semestertickets kämen hierzu monatlich bis zu hundert Euro für den Nahverkehr. „Uns jungen Menschen wird damit das Studium deutlich erschwert“, konnte Sven Ehrhardt als Master-Student auch aus eigener Erfahrung berichten. Dabei würden dem Freistaat Bayern bis zum Jahr 2015 512.000 Fachkräfte fehlen, ergänzte Frisch die Notwendigkeit gut ausgebildeten Nachwuchses. Der Juso-Kreisvorsitzende Maximilian Frisch möchte daher in den kommenden Wochen und Monaten innerhalb und außerhalb der SPD dafür werben, das im Januar beginnende Volksbegehren zu unterstützen und damit noch vor der Landtagswahl „die Uni-Maut abzuwählen“. Sollte das Begehren keinen Erfolg haben, kündigte Ehrhardt an, sich im Falle seines Landtagseinzugs 2013 sofort für eine Abschaffung der Studiengebühren einsetzen zu wollen.

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