SPD will Bundeswehrstandort erhalten

27. Februar 2011 | Bundeswehr / Verteidigung

Bei einem Besuch des SPD-Landesvorsitzenden Florian Pronold im Landkreis Roth machte sich die SPD für den Bundeswehrstandort Roth stark. Gemeinsam warben die hiesigen Betreuungsabgeordneten mit lokalen Politikvertretern wie Landrat Herbert Eckstein, dem Hilpoltsteiner Bürgermeister Markus Mahl und der Kreisvorsitzenden Christine Rodarius eindringlich für den Erhalt der Rother Bundewehrkaserne.

„Wir wollen, dass Roth als Bundeswehrstandort erhalten bleibt“ bekräftigte der Landesvorsitzende Florian Pronold. „Es geht schließlich um eine wichtige Stütze für die Wirtschaftskraft der gesamten Region.“ Nachdrücklich betonte auch Martin Burkert, MdB, dass eine Standortschließung ein Minusgeschäft für beide Seiten bedeuten würde. „Dem Landkreis Roth ginge ein zuverlässiger und attraktiver Arbeitgeber verloren. Aber auch für die Bundeswehr selbst wäre die Schließung ein großer Verlust. Sie wäre gezwungen, auf einen Premiumstandort zu verzichten.“ Beide, der Landkreis Roth und die Otto-Lilienthal Kaserne profitierten voneinander, so Burkert. Roth verfüge zudem über eine hervorragende Infrastruktur, die in anderen Regionen erst wieder neu aufgebaut werden müsste.

Dr. Thomas Beyer und Bgm. Kandidat Hans Raithel unterstrichen die Tatsache, dass der Landkreis mit vielen weichen Standortfaktoren die Voraussetzung dafür geschaffen habe, „dass sich die Soldatinnen und Soldaten mit ihren Familienangehörigen in der Region aufgehoben fühlen und die Nähe zur Metropolregion Nürnberg auch künftig eine gute Vernetzung zur Wirtschaft in der Region garantiere. „Die Bundeswehr gehört zur Landkreisidentität“, fassten Landrat Eckstein und die Fraktionssprecherin der SPD im Kreistag, Christine Rodarius, die jüngst überparteilich verabschiedete Kreistagsresolution zusammen und verwiesen ausdrücklich darauf, dass die Verantwortlichen der Bundeswehr in Roth das genauso empfinden.

Mit den Standortvorteilen rannten die Diskutanten beim stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Florian Pronold, und dem Nürnberger Abgeordneten Martin Burkert „offene Türen“ ein. Angesichts des parteiübergreifenden Zusammenschlusses gab sich Pronold zuversichtlich. Gemeinsam mit dem Laufer SPD Fraktionsvize im Bayerischen Landtag, Dr. Thomas Beyer, versprachen Pronold und Burkert den Rother Sozialdemokraten, in ihren Gremien für den Erhalt des Rother Standortes zu kämpfen und sicherten ihnen den Schulterschluss aller MandatsträgerInnen der Region zu. Sie begrüßten zudem das Angebot von Landrat Herbert Eckstein und ihrer Landtagskollegin, Helga Schmitt-Bussinger, einen „Runden Tisch“ zum Erhalt des Bundeswehrstandortes einzurichten.

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