SPD- Kreistagsfraktion fordert Festhalten am „grünen“ Engagement des Landkreises

13. August 2009 | Energiepolitik

Landkreis Roth (se)- Der Einsatz regenerativer Energieträger lohnt sich auch aus wirtschaftlicher Sicht – davon waren die SPD- Kreistagsmitglieder schon vor der Sitzung des letzten Kreisausschusses und der Vorstellung der Geschäftsberichte des abgelaufenen Kalenderjahres der Biomasse GmbH und der ENA (Energieagentur) überzeugt- und wurden einmal mehr durch die Berichterstattung dieser Unternehmen im Kreisausschuss bestätigt.

Beide Unternehmen konnten das Jahr 2008 trotz vieler Handicaps jeweils mit einem Gewinn abschließen. Die SPD- Kreistagsfraktion setzt daher ganz klar darauf, dass der Landkreis sein vorbildliches Engagement für eine nachhaltige Energieversorgung nicht einschränken darf, sondern weiter ausbauen muss.

3000 Tonnen CO2 Ersparnis In den letzten sieben Jahren konnte der Landkreis Roth seine CO2 - Emissionen von 3794 Tonnen um mehr als 3000 auf 703 Tonnen verringern. Dies ist vor allem einer effizienteren Wärmedämmung bei Neubauten oder Gebäudesanierungen von Kreisbauten und der 2002 vollzogenen Umstellung auf Ökostrom zu verdanken. Beim Bau des Gymnasiums in Wendelstein müssen Synergien durch die Einbindung der ENA unbedingt genutzt werden, fordert die SPD- Kreistagsfraktion.

Bürgersolaranlagen auf Kreisgebäuden Ausdrücklich befürwortet wird die erneut gestartete Initiative des Landkreises Roth, landkreiseigene Dachflächen von Gebäuden für Bürgersolaranlagen zur Verfügung zu stellen. Die positiven Erfahrungen der von den örtlichen SPD- Verbänden initiierten Solaranlagen in den Städten Schwabach und Hilpoltstein zeigen das überaus große Interesse der Bevölkerung. Gerade auf Schulgebäuden sind ausreichend Kapazitäten hierfür vorhanden. Im Zusammenhang mit den Ausschreibungen für Beteiligungen privater Investoren an Bürgersolaranlagen setzt die SPD Kreistagsfraktion auf eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Schwabacher Initiative, um ein Netzwerk mit der Nachbarstadt herzustellen. „Wenn irgend möglich, sollten bei der Vergabe der Flächen LandkeisbürgerInnen vor allem gegenüber „Großinvestoren“ zwingend bevorzugt werden“, betont die Fraktionsvorsitzende Christine Rodarius. Die SPD des Landkreises Roth wird auch weiterhin für eine vorausschauende Energiepolitik innerhalb des Landkreises eintreten und sich in den entsprechenden Gremien hierfür einsetzen.

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