SPD im Gespräch mit dem Kreisjugendring

01. Februar 2008 | Familie / Jugend / Kinder

Die SPD- Fraktion im Rother Kreistag und der Kreisjugendring wollen die gute Zusammenarbeit auch nach der Kommunalwahl im März fortsetzen. Dies wurde von beiden Seiten in einer gemeinsamen Sitzung im Landratsamt deutlich, zu der auch die Kandidaten aus den Gemeinden und Städten geladen waren.

Kreisjugendring übernimmt mit Jugendarbeit Aufgabe vom Landkreis Die Jugendarbeit ist in der Gesamtverantwortung beim Landkreis, der diese Aufgabe an den Kreisjugendring übertragen hat. Dieser nimmt also öffentliche Belange wahr. Viel Ehrenamt wird gerade in der Jugendarbeit eingebracht. Die Kontinuität dieser Arbeit garantieren die Hauptamtlichen bei Kreis und Kommunen. Sie stehen als kompetente Fachleute zur Verfügung über die oft begrenzte Zeitdauer, die Jugendliche wegen Schule, Studium oder Beruf einbringen können. Immer neue Herausforderungen und ein ständiger Wandel in der Jugendarbeit machen den regelmäßigen Gedankenaustausch nötig, um schnell zu reagieren und Kräfte zu bündeln, unterstreicht Bernhard Abt, der Kreisjugendring-Geschäftsführer.

Was wünscht sich der Kreisjugendring von den Verantwortlichen der Landkreispolitik? Die Antworten gab Elke Lades- Eckstein, seit 14 Jahren ehrenamtliche Vorsitzende: Sie will die Politik für die Jugend und die Jugend für die Politik interessieren und damit die Unterstützung für die Jugendlichen sicherstellen und Aufmerksamkeit für deren Anliegen wecken. Der KJR versteht sich als Arbeitsgemeinschaft der organisierten Jugendverbände und Kinder- und Jugendgruppen im Landkreis Roth. Zur Zeit gehören dem Kreisjugendring rund 20 Jugendverbände an von der Bayerischen Sportjugend über die Pfadfinder, das Jugendrotkreuz, die Jugendfeuerwehr bis zur Bayerischen Bläserjugend. Dazu kommen noch fünf örtliche Jugendgemeinschaften. Damit vertritt er mit rund 30 000 Mitgliedern etwa ein Drittel der Landkreisbevölkerung, betont Lades-Eckstein die Bedeutung des KJR.

Zusammenarbeit mit Jugendbeauftragten der Kommunen Der KJR- Geschäftsführer Bernhard Abt stellte die Grundlagen und Strukturen der Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis Roth vor. Besondere Bedeutung haben bei der Kinder- und Jugendarbeit die gemeindlichen Jugendbeauftragten. Sie sind wichtige Partner für den Kreisjugendring in der Zusammenarbeit mit den Gemeinden. Bei Bedarf erhalten sie vom Kreisjugendring Beratung, Informationen zu verschiedenen Themen und tatkräftige Mitarbeit bei neuen Initiativen der Jugendarbeit in den Gemeinden.

Abt weist die Verantwortlichen noch einmal eindringlich auf die Problematik des Alkoholmissbrauchs Jugendlicher hin und bittet, in den Gemeinden entsprechenden Einfluss bei geplanten Festen zu nehmen. Alkoholmissbrauch gab's schon immer - leider hat sich das Alter verschoben. Oft sind es schon Zwölfjährige, die im Vollrausch von Rettungsdiensten versorgt werden müssen. Deshalb bietet der KJR auch bei Alkoholmissbrauch von Jugendlichen seine Unterstützung an.

Angebote des KRJs sehr beliebt Einem breiten Publikum bekannt ist der KJR durch die beliebten und aufwendigen Ferienangebote. Mini – Roth, das alle zwei Jahre seine Türen öffnet und der bunte Spielbus mit vielen Kreativangeboten sind echte Renner bei den Kindern und Jugendlichen. Der seit über zehn Jahren erfolgreiche Ferienpass ermöglicht zum familienfreundlichen Preis von 5 Euro eine Vielzahl von Freizeitaktivitäten vom Ferienschmieden bis zum Eintritt ins Freibad.

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