Solarkürzungen behindern die Energiewende in der Region

08. März 2012 | Energiepolitik

LANDKREIS ROTH/SCHWABACH - Unter der Überschrift “Mittelfranken - Region für erneuerbare Energien” stand die jüngste Klausurtagung des SPD-Bezirksvorstandes. Dass die angestrebte Energiewende nur als Gemeinschaftsprojekt zu bewerkstelligen ist, wussten die beiden stellvertretenden Unterbezirksvorsitzenden Sven Ehrhardt aus Roth und Michael Arnold aus Schwabach dabei schon lange, arbeiten beide doch im überparteilichen Energiebündel gemeinsam an der Energieautarkie der Region mit.

Auf Kritik stieß die von der schwarz-gelben Bundesregierung geplante schnelle und überstürzte Kürzung der Solareinspeisevergütung. “Ein verheerendes Signal” ist diese Kürzung laut der Schwabacher Landtagsabgeordneten und Unterbezirksvorsitzenden Helga Schmitt-Bussinger auch an die 120.000 Beschäftigten in der Solarbranche. Michael Arnold fordert für die heimischen Betriebe und Initiativen vor allem auch “Planungssicherheit” ein. Immer neue, wechselnde Rahmenbedingungen würden die “Energiewende vor Ort” behindern, so auch das Credo des Bezirksvorstandes. Der Rother Sven Ehrhardt sieht nun vor allem auch die CSU- und FDP-Parteienvertreter im Energiebündel gefragt, über ihre heimischen Abgeordneten einen “Schnellschuss” bei den Solarkürzungen zu verhindern.

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