Neue B131 "unverhältnismäßig"

21. Dezember 2012 | Verkehrspolitik

LANDKREIS ROTH - Die Sozialdemokraten im Landkreis Roth lehnen die neue Verkehrsführung der B131 durch den südlichen Landkreis ab.

Für den verkehrspolitischen Sprecher der SPD-Landtagfraktion Dr. Thomas Beyer und den hiesigen SPD-Landtagskandidaten Sven Ehrhardt bedeute die angedachte Ost-West-Verbindung, die eine Anbindung des Nachbarlandkreises Weißenburg-Gunzenhausen an die A9 bringen solle, „einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Natur“. Die Verkehrsbelastung für die betroffenen Ortsteile rund um Thalmässing würde um ein Vielfaches ansteigen, wusste Dr. Beyer von ähnlichen Verkehrsprojekten im Freistaat zu berichten: „Das Leben der betroffenen Anwohner wird von einem Tag auf den anderen völlig umgekrempelt“. Für den SPD-Kreisvorsitzenden Ehrhardt liegt die Stärke des ländlichen Raums um Stauf gerade in seinem Landschaftsbild: „Dieses zu zerstören, hilft unserem Ziel den ländlichen Raum zu stärken nicht im geringsten“. Lösungsansätze sehen die Sozialdemokraten im Landkreis Roth in einer verstärkten touristischen Vermarktung des südlichen Landkreises, einer besseren Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr und einer Stärkung der ländlichen Schulstandorte. Dr. Beyer und Ehrhardt wollen sich daher dafür einsetzen, dass die B131neu nicht in den Bundesverkehrswegeplan mit aufgenommen wird.

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