Juso Unterbezirk künftig gut im Bezirksvorstand vertreten

11. Februar 2009

Die diesjährige Bezirkskonferenz der Jusos Mittelfranken im DGB-Haus in Nürnberg stand ganz unter dem Motto: "Europa, aber sozial!" Die Jusos Mittelfranken wählten den 28-jährigen Nürnberger Politikwissenschaftler und Juristen Victor J. T. Strogies mit über 96 Prozent Zustimmung wieder zu ihrem Vorsitzenden. "Ein Traumergebnis für einen Juso", freut sich Strogies. Als seine StellvertreterInnen wurden Benedikt Döhla, Jörg Bundle, Melanie Eichhorn (alle Unterbezirk Fürth), Rafael Ernst (Unterbezirk Roth), Nelia Müller, Stephanie Schäfer (beide Unterbezirk Nürnberg), Danny Scheinhardt (Unterbezirk Fürth), Sandra Schulz (Unterbezirk Roth), Michelle Starck (Unterbezirk Erlangen), Jan Vollmer (Unterbezirk Nürnberg) und Sascha Wächtler (Unterbezirk Ansbach) gewählt.

Mit der Forderung nach europäischen Mindestlöhnen, Umsetzung der Gleichstellungsrichtlinie in Gesamteuropa, einer regenerativ ausgerichteten europäischen Energiepolitik, Abbau der "Festung Europa" und militärischer Abrüstung unterstrichen die Jusos ihre Ansprüche an Europa. "Wir brauchen ein Europa der Menschen und nicht der Konzerne", fasst Strogies zusammen.

Mit den Referenten Staatsminister Günther Gloser und Thomas Beyer, stellvertretender bayerischer SPD-Vorsitzender, diskutierten die Jusos ausführlich über Europa. Beide forderten eindringlich: "Nur ein soziales Europa hat Zukunft" und schworen die Jusos auf den Europawahlkampf ein.

Auch ansonsten zeigten sich die Jusos kämpferisch. Ihre Forderungen nach Abschaffung der Wehrpflicht, Legalisierung von Cannabis mit maximal 2,5 Prozent THC-Gehalt, Verbot der NPD, Mindestvergütung für Auszubildende, Abschaffung des Gesundheitsfonds und keine Zugangsbeschränkung fürs Masterstudium verdeutlichen ihre Ansprüche. "Wir brauchen Visionen! Wer sich nicht bewegt, wird überholt!" ist die erste Einschätzung von Strogies zu den Beschlüssen der Juso-Bezirkskonferenz.

"Mit unseren Arbeitsprogramm, in dem wir sowohl dem Kommunismus wie dem Kapitalismus eine klare Absage erteilen, bestreiten wir einen Weg, der uns gerade auch in der Mitte der Gesellschaft wieder mehrheitsfähig werden lässt", unterstreicht Strogies die Positionierung der Jusos. "Wir wollen mit Hilfe von Seminaren und Veranstaltungen, die allen jungen Menschen aus Mittelfranken offen stehen, mit dazu beitragen Politikverdrossenheit abzubauen, Faschismus zu bekämpfen und unsere Zukunft besser zu gestalten", schließt Strogies.

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