„Junger Hoffnungsträger“ traf auf altbewährte Sozialdemokraten

13. November 2012

Bei der Mitgliedversammlung der SPD Wendelstein stellte der SPD-Landtagskandidat für den Landkreis Roth, Sven Ehrhardt, seine wichtigsten Themen und Positionen vor. In der sich anschließenden Diskussion gaben die Mitglieder ihrem „jungen Hoffnungsträger“ eine Reihe von Wünschen mit auf den Weg. Bei den anschließenden Ehrungen traf der junge Kandidat auf eine Vielzahl altgediente Mitglieder.

Nach seiner Vorstellung kam der Kreisvorsitzende auf seine wichtigste Grundregel für die kommende Zeit zu sprechen: „Ihr werdet euch daran erinnern, als ich vor etwa einem Jahr die „Mitmachpartei“ ausgerufen habe. Das soll auch für unsere Kampagne „Wir können Landtag“ gelten – wir werden das Direktmandat gemeinsam gewinnen, nicht ich alleine.“ Der 24-jährige Ehrhardt skizzierte in einem Kurzvortrag die wichtigsten Positionen und Themenfelder, für die er in den kommenden Wochen und Monaten eintreten will. Neben seinen Schwerpunkten Sportförderung und Jugendpolitik, die er als Student und leidenschaftlicher Läufer „am glaubhaftesten“ vertreten könne, wolle er sich dabei auch für die ältere Generation einsetzen. Die Versorgung im Alter, aber auch die Anerkennung der Lebensleistung von älteren Menschen seien Themen, bei denen dringend Handlungsbedarf bestehe. Aber auch in Sachen Energiewende fand Ehrhardt deutliche Worte: „Die Energiewende ist für mich mehr als nur PR-Arbeit, wie sie etwa die Staatsregierung betreibt“, griff der Kreisvorsitzende die „Doppelmoral“ der CSU an. „Wenn die bayerische Staatsregierung einerseits Förderprogramme neu aufstellt, andererseits aber die Gelder für die Sanierung eigener Gebäude kürzt, dann ist das für mich keine vernünftige Politik.“, so Ehrhardt. Ähnlich gehe es bei der regionalen Wirtschaftsförderung zu. „Ich will mich dafür einsetzen, dass Fragen der Strukturförderung eher vor Ort geklärt werden, als von anonymen Beamten im fernen München.“

Der Vorsitzende der SPD Wendelstein, Benjamin Waldmann, zeigte sich begeistert: „Endlich eine echte Chance, die wir mit unserem Sven haben. Er wird unseren Anliegen unseres Landkreises und unserer Gemeinde in München Gehör verschaffen.“ Ehrhardt forderte die Mitglieder auf, ihn jederzeit mit Themen, die „euch auf dem Herzen liegen“, zu kontaktieren: „Mit 24 Jahren kann ich nicht alles wissen. Ich lerne von euch aber gerne dazu“. Bei den Ehrungen zum Ende der Mitgliederversammlung überreichte der Rother Kreisvorsitzende gemeinsam mit dem Ortsvorsitzenden Waldmann verdienten Mitgliedern die Ehrungsurkunden und -Nadeln.

Geehrt wurden Gerhard Miksch und Kurt Schuster für ihre 50-jährige Mitgliedschaft in der SPD. Ebenfalls geehrt wurde eine ganze Reihe von „72ern“. Damals bewegte die Kampagne „Willy wählen“ viele Bürger zum Eintritt in die SPD. Roland Chovanec, Herbert Eckstein, Margarete Kelsch, Christian Mentschel, Erika und Franz Müller, Gerda Porschert, Erwin Raab, Maria und Richard Reithinger, Helmut Stepputat, Reinhold Sulzer und Heinz Waldmann sind seit 40 Jahren SPD-Mitglieder. Außerdem wurden Rolf Schurig für seine 30-jährige und Benjamin Waldmann für die zehnjährige Mitgliedschaft geehrt. Außerdem bekam mit Mustafa Karakus auch ein Neumitglied sein Parteibuch überreicht.

Bildunterschrift: Von links nach rechts, 1. Reihe vorne: Vorsitzender Benjamin Waldmann, Landtagskandidat Sven Ehrhardt, Richard Reithinger, Kurt Schuster, Margarete Kelsch, Maria Reithinger. 2. Reihe: Mustafa Karakus, Heinz Waldmann. 3. Reihe: Christian Mentschel, Rolf Schurig.

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