"Heideck braucht die SPD"

13. Januar 2014 | Kommunalpolitik

HEIDECK - Die SPD tritt auch in Heideck mit einer eigenen Liste zur Stadtratswahl an. Zum Listenführer wurde der Ortsvorsitzende Joachim König gewählt, gefolgt von der amtierenden Stadträtin Maria Brunner. In den letzten Tagen hatten König und Brunner gemeinsam mit dem SPD-Kreisvorsitzenden Sven Ehrhardt noch einmal intensive Gespräche geführt, um in letzter Minute eine Teilnahme der Sozialdemokraten an der Kommunalwahl zu ermöglichen.

„Heideck braucht die SPD“, daran sah sich König angesichts der vielen unterstützenden Stimmen aus der Bevölkerung bestärkt, als vor einigen Wochen das mögliche Aus der Heidecker Sozialdemokraten bekannt wurde.

Auch die Bilanz des ausscheidenden SPD-Stadtratsurgestein Hermann Krämer, der anlässlich der Aufstellungskonferenz noch einmal die Erfolge der SPD aus der letzten Periode der Stadtratsarbeit aufzählte, verdeutlichte die Wichtigkeit der SPD für Heideck. So hätten sich die beiden SPD-Stadträte unter anderem bei der Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes in der Seiboldsmühle und des Jugendplatzes stark eingebracht, Maria Brunner habe zusätzlich auch den wöchentlichen Bauernmarkt am Marktplatz initiiert.

In seinem Jahresrückblick konnte Joachim König zudem auf rege Ortsvereinsaktivitäten verweisen. Neben dem Sommerfest und der regelmäßigen Herausgabe der SPD-Zeitung sei der politische Frühschoppen mit Landrat Herbert Eckstein einer der Höhepunkte des abgelaufenen Jahres gewesen. Joachim König gab aber auch zu, dass die Lage für die Heidecker SPD „akut“ gewesen sei. Über mehrere Monate hinweg hätten er und sein Team vergeblich versucht, genügend Kandidaten für die SPD-Liste zu finden, so dass zwischenzeitlich auch ein Aussetzen bei der Stadtratswahl am 16. März diskutiert wurde.

In den vergangenen Tagen sei allerdings noch einmal Bewegung in die Sache gekommen, freute sich König. Auch Dank der Unterstützung von Maria Brunner und des SPD-Kreisvorsitzenden Sven Ehrhardt konnten schließlich dank Doppel- und Dreifachnennungen genügend Kandidaten für eine eigene SPD-Liste in Heideck gefunden werden. Auf der Aufstellungskonferenz konnte Ehrhardt dann auch ein einstimmiges Votum für den ausgearbeiteten Listenvorschlag verkünden.

Listenführer ist der Betriebswirt Joachim König, gefolgt von der Stadträtin Maria Brunner. Ihr folgt der Unternehmer Markus Brunner, gefolgt vom Kraftfahrzeugfahrer Patrick Brunner. Den Abschluss der Liste bilden der Ingenieur Fred-Michael Lindemann und Vertriebsleiter Claus Mögebauer. Die ersten vier Kandidaten werden jeweils dreifach genannt, die die letzten beiden doppelt. Ersatzkandidatin ist Irmgard Müller.

König gab sich kämpferisch, dass es mit dieser Liste den Sozialdemokraten gelingen könne, die beiden derzeitigen SPD-Sitze zu halten und womöglich auch ein Drittes hinzuzugewinnen, seien doch alle Kandidaten fest in der Bevölkerung verwurzelt. Auch Sven Ehrhardt zeigte sich von der „kleinen, aber feinen Liste“ der Heidecker SPD begeistert und sah angesichts der Resonanz der Bürger eine positive Grundstimmung für die „Last Minute Kandidatur“, von der die örtliche SPD profitieren könne. In den nächsten Wochen soll nun laut Aussage des Ortsvorsitzenden Königs ein Wahlprogramm erarbeitet werden und die Drucksachen für den Wahlkampf entworfen werden.

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