Ein Tag Mitarbeit auf dem Bauernhof

31. Mai 2013 | Ländlicher Raum

Pünktlich zum täglichen Arbeitsbeginn um 5.45 Uhr stand der Landtagskandidat der SPD, Sven Ehrhardt, auf dem Bauernhof von BBV Kreisobmann Thomas Schmidt in Kraftsbuch bereit. Stilecht im roten Overall und mit Sicherheitsschuhen machte sich der Rother Student bereit um einen guten halben Tag auf einem Bauernhof mitzuarbeiten und die Arbeit und das Leben dort näher kennenzulernen.

Der persönliche Eindruck zählt

Los ging es mit der täglichen Stallarbeit, rund 80 Tiere müssen auf dem Milchviehbetrieb in Kraftsbuch täglich versorgt werden, die Arbeit in und um den Stall nimmt mit täglich rund 5 Stunden breiten Raum ein. Bei Thomas Schmidt werden die Kühe noch mit frischem Gras gefüttert, so war Sven Ehrhardt mit dafür zuständig den gut 30 zu melkenden Kühen das Gras vorzulegen, immerhin rund 8 Tonnen Gras die täglich mit der Gabel per Hand gefüttert werden."Ich will mir persönliche einen Eindruck vom Arbeits- und Familienleben auf dem Bauernhof verschaffen" so begründet Ehrhardt sein außergewöhnliches Engagement. Dazu gehörte für den Tagespraktikanten dann auch die Versorgung von zwei neugeborenen Kälbern. Diese wurden ins Kälberiglu transportiert, trocken gerieben, der Nabel mit Jod desinfiziert und anschließend mit Biestmilch getränkt.

Kontakt zur Landwirtschaft

Nach der Frühstückspause bei der neben der Zeitungslektüre auch viele Themen diskutiert wurden, ging es dann mit dem Bulldog aufs Feld um wieder neues Gras für die Kühe zu mähen. Bei dieser Gelegenheit erläuterte Thomas Schmidt dem SPD-Politiker die einzelnen Kulturen, die Anbaubedingungen, Wachstumsentwicklung und die Marktsituation. Erstaunt zeigte sich Sven Ehrhardt darüber, dass trotz des langen Winters die Feldfrüchte kaum noch Rückstand gegenüber normalen Jahren haben. Besonders erfreute ihn auch die zu entdeckende Natur. Neben Hasen entdeckte er vom Traktor auch Rehe, die ihren Kopf nur knapp aus dem Getreidefeld hoben und nur schwer zu sehen waren.Im weiteren Tagesverlauf stand dann für den begeisterten Sportler noch Handarbeit an, bei der er seine Fitness beweisen konnte. "Die Kälber werden alle zwei Wochen gemistet und dann frisch mit Stroh eingestreut" diese Arbeit durfte er in Eigenregie übernehmen.

Die Vielfältigkeit auf einem landwirtschaftlichen Betrieb konnte der Jungpolitiker dann auch noch bei der Holzarbeit kennenlernen."Wenn man gemeinsam anpackt geht es leichter" stellte dabei Thomas Schmidt fest. Er freute sich darüber, dass sich Ehrhardt die Zeit nahm um sich ein eigenes Bild von der Landwirtschaft zu machen. Sven Ehrhardt betonte, "mit einem Tag Arbeit auf dem Bauernhof wird man noch nicht zum Fachmann, wichtig ist mir aber der persönliche Kontakt mit den Vertretern der Landwirtschaft." Wenn dann Themen die Landwirtschaft oder den ländlichen Raum betreffen, in der politischen Arbeit anstehen, hilft das persönliche Kennenlernen bei der Arbeit weiter um sich gegenseitig auf schnellem Weg zu beraten und zu informieren. "Heute konnten wir Positionen nur andiskutieren, Sven Ehrhardt war ja zum Arbeiten da" erklärte Kreisobmann Schmidt, "den Kontakt werden wir aber weiter pflegen."

Um 15 Uhr brach der Politiker dann zu seiner nächsten Hausbesuchstour auf, für den Fall eines Wahlerfolges kündigte er aber eine Wiederholung des Arbeitstages auf dem Bauernhof an. "Ich bin einer der gerne anpackt" erklärte er abschließend.

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