„Das Leid der Menschen in Japan in Worte zu fassen, ist unmöglich“

21. März 2011 | Energiepolitik

ROTH/HILPOLTSTEIN - In Roth und Hilpoltstein gedachten hunderte von Menschen der Erdbeben- und Tsunami-Opfer in Japan und demonstrierten gleichzeitig für den Ausstieg aus der Atomenergie.

Die Mahnwache in Hilpoltstein stand unter der Federführung des Landesbund für Vogelschutz (LBV). An 670 Orten bundesweit, so Rednerin Eva Schubert vom LBV, hätten gestern Abend Mahnwachen stattgefunden, deren Teilnehmer gegen Atomkraft protestierten. Den Ausstieg aus der Kernenergie könne jeder Einzelne beschleunigen, indem man einfach mit Strom bewusster und sparsamer umgehe, betonte sie, nachdem sie mehrfach vor den nuklearen Gefahren gemahnt hatte.

Das Leid der Menschen in Japan in Worte zu fassen, sei unmöglich. Das wusste ein breites Bündnis aus Parteien und Verbänden in der Kreisstadt. Minutenlang in Stille verharrt, gedachten nicht nur Rother aller Altersgruppen der Menschen in Japan. Die Rother Pfarrerin Johanna Robledo stellte heraus, welches Leid Erdbeben und Tsunami über die Menschen gebracht hatten, bevor die Bevölkerung aufgerufen war, den Menschen am anderen Ende der Welt mit brennenden Lichtern ihre Solidarität zu bekunden.

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