Bundeswehrstandort soll dem Landkreis erhalten bleiben

27. Februar 2011 | Bundeswehr / Verteidigung

Die SPD Kreistagsfraktion ist mit der fraktionsübergreifenden Einmütigkeit des Kreistags zufrieden: Die vom Landrat Herbert Eckstein initiierte und mit der Bundeswehr und allen Fraktionen abgesprochene Resolution ist ein eindeutiges Zeichen nach außen und an die politisch Verantwortlichen. Schade ist nur, dass Die CSU vor Ort selbst zur Gejagten wird und immer wieder Brandlöscher spielen muss, während die politisch Verantwortlichen die Rolle des Brandstifters übernehmen.

In zehn Punkten zeigt die Resolution die Vorteile des Standorts Roth auf. Es wird schlüssig dargestellt, warum Roth für die neuen Rahmenbedingungen der Bundeswehr bestens gerüstet und ein "zukunftsfähiger Premiumstandort" ist. Zurzeit bietet Roth rund 2700 Soldaten und 700 Zivilangestellten einen Arbeitsplatz.

Die Punkte im Einzelnen:

417 Hektar großes Areal in zentraler geografischer Lage mit modernster Technik und Infrastruktur sowie optimaler Verkehrsanbindung an Autobahn, Bahn und Flughafen. Neu sanierte Einrichtungen, die ausgezeichnete Schulungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten für das künftige Anforderungsprofil der Bundeswehr bieten. Alleine für die Stationierung des "Tiger" wurden 190 Millionen Euro ausgegeben. Breiter Rückhalt und Akzeptanz des Standorts in der Bevölkerung, der längst zur regionalen Identität gehört. Enge Verzahnung mit der Bevölkerung, viele Soldaten sind im kommunalen Leben mit eingebunden. Familienfreundlicher Standort mit breitem Arbeits- und Bildungsangebot. Der Landkreis Roth kann mit vielen weichen Standortfaktoren aufwarten, die zu einem hohen Maß an Lebensqualität beitragen und woanders erst geschaffen werden müssten. Die reizvolle landschaftliche Vielfalt und der hohe Freizeit- und Erholungswert des fränkischen Seenlands, verbunden mit dem Angebot der Metropolregion. Moderates Mietniveau sowie günstiger Erwerb von Wohneigentum. Auch künftig kann die Region motiviertes und hoch qualifiziertes Arbeitskräfte- und Fachkräftepotenzial aufbieten. Der in Nürnberg ansässige Arbeitskreis Bundeswehr und Wirtschaft, der eine enge Verzahnung der Bundeswehr mit der regionalen Wirtschaft ermöglicht und somit die Einbettung der Soldaten und ihrer Familien in die Region gezielt fördert und unterstützt.

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